Smalltalk ist ein tolles Werkzeug.
Wir bei Tomcat sind nach wie vor, von dessen Möglichkeiten, der eleganten Sprache und Struktur, sowie Produktivität und Flexibilität begeistert.
Allerdings gab und gibt es für viele unserer Kunden sachlich objektive Gründe, diese Technologie zu verlassen, bzw. die Migration zu einer anderen OO-Plattform für ihre Anwendungen anzustreben.
Gerade bei Smalltalk sind die technologischen Unterschiede zwischen dem Ausgangssystem (Legacy) und Ziel (hier meistens JAVA, selten C#, oder JS) immens.
Sowohl die Anwendungsarchitektur als auch die Unterschiede in der technischen (Sprach-)Implementierung liegen hier weit auseinander.
Ein möglichst automatischer Technologiewechsel einer (Smalltalk-)Anwendung schien nicht realisierbar. Dieser Wechsel wurde, wenn, dann durch völlige Neuimplementierung vollzogen.
Die Tomcat Vorgehensweise mit SoftBridge geht hier von einem anderen (neuen) Ansatz aus, und betrachtet zunächst die Gesamtanwendung unter dem Aspekt ihrer fachlich-technischen Funktionalität.
Das bedeutet einen Wechsel der Abstraktionsebene, hin zum Objekt-Modell der Anwendung, mit anschließendem generativem Ansatz der Ziel-Code-Erzeugung.
In der Praxis führt der Weg über Ausgangscode-Analyse und dessen Reengineering ins UML-Modell, aus dem heraus, unter Einsatz entsprechenden Generator-Frameworks, der Ziel-Code generiert wird.
Der Vorteil dieser Methode liegt in der klaren Trennung der Implementierungstechnologie von der Funktion, bzw. Logik der Anwendung. Ein weiterer Vorteil, den dieser Weg bietet, ist die Flexibilisierung und Modifikationsmöglichkeit der Anwendungsarchitektur.
Ein weiterer Vorteil liegt übrigens in der Parallelität der Migration zum Betrieb, der während der Umstellung nicht beeinträchtigt wird.
Diese Methode ermöglicht zwar keine 100%ige Automatisierung, stellt allerdings einen Meilenstein in Richtung eines ressourcenschonenden, flexiblen ergo intelligenten Technologiewechsels dar.
Ein anderer Vorteil dieser Methode ist ihre breite Anwendbarkeit bei theoretisch jedem beliebigen, allerdings objektorientierten, Technologiewechsel, durch „lediglich“ eine Anpassung des Analyse-Tools und des Generatorframeworks.
Anfragen zu den Details der SoftBridge®-ST Methode richte bitte an softbridge@tomcat.de
Tibco BusinessWorks ist ein mächtiges Werkzeug, mit dem unsere Kunden professionell ihre EAI-Aufgaben realisieren, womit wir sie auch bei Bedarf gerne kompetent unterstützen.
Allerdings haben auch in diesem Fall einige Kunden sachlich objektive Gründe für eine Migration ihrer Integrationsanwendungen auf eine andere, häufig offene, Plattform. In diesem Technologieumfeld können ebenfalls die Unterschiede der Ausgangs- und der Zielplattform erheblich sein. Eine automatische Umsetzung ist nicht trivial.
Diese Herausforderung kann analog zum Migrationsvorgehen bei Smalltalk, die toolgestützte Vorgehensweise SoftBridge® von Tomcat meistern – mit dem Wechsel der Abstraktionsebene hin zum Objekt-Modell der Anwendung, mit anschließendem generativen Ansatz der Ziel-Code-Erstellung. Diese Methode ermöglicht es, jeden Technologie-Stack als Zielplattform, z.B. JAVA, C#, oder JS, zu realisieren.
Die erfolgreiche Migration wurde bereits mehrfach durch PoC realisieret, sowie angewandt.
Die interne Prozessmodell-Darstellung ermöglich darüber hinaus die vollständige automatische Umsetzung der BW-prozesse in das Prozessmodell von Camunda, und damit eine Migration der gesamten EAI-Anwendung nach Camunda 7. Alternativ kann dann auch eine Umsetzung in einen Camunda 7-Clone, hier bevorzugt Operaton, vorgenommen werden.
Generell ist dieses Vorgehen bei theoretisch jedem beliebigen Technologiewechsel, durch „lediglich“ eine Anpassung des Generatorframeworks anwendbar.
Anfragen zu den Details der SoftBridge®-BW Methode richte bitte an softbridge@tomcat.de
Coming soon…
Eine Migration von GUI-Teilen der Anwendungen zwischen verschiedenen Technologie-Stacks ist eine deutliche Herausforderung, da es derzeit kein Tool oder Methode zur Beschreibung auf der Metaebene gibt.
Diese Herausforderung haben wir auf uns genommen und arbeiten bereits an einer Lösung.